Zur 53. Internationalen Kanurallye NRW am Sonntag, den 26. April 2026 stellte unser Verein sechs Kanutinnen und Kanuten, welche die 18km lange Strecke auf der Ruhr meisterten. Für Ihre Teilnahme erhielten die Teilnehmer sogar eine Bronzemedaille!
Bei besten äußeren Bedingungen startete die Gruppe bereits um 09:00 am Kanuklub in Witten. Dort befand sich auch der Start für die längeren Strecken der Rallye, die eine Länge von 31, 37 oder sogar 43 km aufwiesen. Mehrere KanutInnen anderer Vereine, viele „Rennboots-“ oder WanderkajaksfahrerInnen, aber auch vereinzelte SUP-SportlerInnen waren angetreten, um die Ruhr zu befahren.
Die Strecke war durchaus abwechslungsreich gestaltet: Zunächst zeigten sich ruhigere Abschnitte wie bei der Überquerung des Kemnader Sees (leider viel Paddelei, bei stetem Gegenwind…) mit einer Bootsrutsche am Ende des Sees. Im späteren Verlauf wurde die Burg Blankenstein passiert und man gelangte schließlich zur ersten kleineren „Pause“, einer Tragepassage von ca.160m. Hier musste ein Wehr umgangen werden.
Mit mehr Strömung und teilweise auch Querverwirbelungen ging es dann auf die Hattinger Bootsgasse zu. Ein absolutes Highlight jeder Ruhrtour, die Befahrung kommt einem Wildwassergefühl recht nahe und macht sehr viel Spaß!
Kurz danach stellte auch der berühmte „Isenberg Schwall“ kein Problem mehr dar, auch diese kleinere Hürde konnte gemeistert werden. Die letzten Kilometer zeigte sich die Ruhr dann wieder von der ruhigeren Seite und es ging langsam auf das Ziel in Bochum Dahlhausen zu. Eine letzte Bootsgasse war noch zu absolvieren und dann war die Bronzestrecke erfolgreich absolviert!




